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Das Mini-Museum

Das VeFö-Mini-Museum lebt und wächst und hat sogar schon expandiert!
Es möge, so hoffen wir, auch stetiger Veränderung unterworfen sein!

 

Das Mini-Museum "baut an"

Damit die Archiv-Inhalte auf eine etwas modernere Art dargestellt werden können und auch, um das Auffinden von Inhalten etwas zu vereinfachen, wurde die VeFö-Webseite um das "Krähennest" erweitert (hier klicken - und schon seid Ihr im Ausguck!). Im Krähennest gibt es auch einen öffentlichen und einen Mitgliederteil. VeFö-Mitglieder und interessierte Einzelpersonen (bitte anmelden, wer noch nicht 'Mitglied' ist - mit dem Kontakt-Formular) haben Zugang auch zum 'internen' Mitgliederteil.

 

Ein Besuch im Zentralarchiv der PBS (Pfadibewegung Schweiz) und ein erster Leckerbissen!

Am 26. November 2016 fuhr ich, für meine Begriffe als Ruheständler schon fast in aller Hergottsfrühe, per PW zum Flughafen Zürich-Kloten und von dort mit der SBB nach Bern. Ich hatte mit Dominik Stroppel v/o Hengst,  Präsident des Vereins Zentralarchiv+Museum der Pfadibewegung Schweiz (ZA+M) abgemacht, das zentrale Archiv der PBS an der Speichergasse in Bern zu besuchen. Gespannt darauf, was mich dort erwarten würde und natürlich in Freude darüber, das Pfadi-Archiv besuchen zu dürfen (das war ja schliesslich das erste Mal!), ging ich dann nach Ankunft in Bern zur Speichergasse 31, an die Adresse der PBS. Bekannte Symbole erwarteten mich bereits strassenseits, so beispielsweise auch das Logo von hajk.

Im vierten Stock - pffhhh! - fand ich dann das Archiv-Team an der Arbeit. Ich wurde herzlich empfangen und Asterix zeigte mir, was da so alles in den Schränken aufbewahrt wird. Alle Dokumente bis 1987, so sagte man mir, wären allerdings bereits im Bundesarchiv gelandet. Ausserdem sei noch viel Material (bspw. Abzeichen, Uniformen aus allen Epochen und vieles mehr) im Estrich und weitere Dokumente und Exponate im Keller gelagert. Nun, ich hatte nicht allzu viel Zeit und mir vorgenommen, einmal einen Überblick zu gewinnen, was da alles archiviert ist, natürlich mit einem speziellen Fokus unsere Abteilung betreffend.

Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass es über (wahrscheinlich alle) Bundesanlässe, Jamborees und Kurse noch haufenweise Dokumente und sogar einige Filme gibt. Beim Stöbern fand ich jedenfalls einen Dokumentarfilm über das BuLa 1966 und - grosse Freude herrscht - alle Ausgaben der BuLa-Zeitung "Capricorn". Diese habe ich im Schnellstverfahren fotographiert, werde aber mit Sicherheit wieder in Bern auftauchen, um die Zeitungen und noch viele andere spannende Dinge aus der Pfadigeschichte einzuscannen und Filme zu kopieren. So ist es jedenfalls abgemacht. Da unser Archiv offenbar eines der ersten und sehr wenigen ist, das einen "digitalen" Teil hat (bspw. auch unser "Mini-Museum"), sind wir übereingekommen, dass ich die digitalisierten Medien in unser Archiv aufnehmen darf und im Gegenzug die entsprechenden Dateien ans ZA+M liefere. Welche Freude! Das werde ich natürlich sehr gerne tun, um auch unser Archiv noch attraktiver gestalten zu können und gleichzeitig dem Zentralarchiv ein klein wenig zu helfen!

Hier also einige erste Leckerbissen als Resultat eines spannenden Archivbesuchs, für den ich mich beim ZA+M-Team ganz herzlich bedanke!

Unten links klicken für den Dok-Film über das BuLa 66, rechts für "die Essenz" der Capricorn-Ausgaben (mehr wird folgen!).

Viel Spass beim Auffrischen (ur)alter Zeiten!

 

 

NAZ - ONLINE!
(historische Ausgaben, natürlich)


Dank Grossaufwand, betrieben von Allegro, es möge ihm tausendfach dafür gedankt sein, haben wir nun die ersten 24 NAZ-Ausgaben und einige NAZ-Spezialausgaben ins Archiv aufnehmen können! Allegro hat sie alle auseinandergenommen, eingescannt und wieder zusammengesetzt! M - E - R - C - I, merci, merci, meri!!!

Finden tut man sie im Mitgliederteil am besten über die "SUCHE" (Link in rechter Spalte), dort im ersten Feld ("freier Text") folgende Eingabe machen:

%NAZ% (mit den Prozent-Zeichen!)

Dann nur noch den "Knopf" mit der Aufschrift "Archiv durchsuchen" drücken - und schon erscheint eine Liste. In der Spalte ganz links findet man dann den Link zu den "Meta"-Daten. Dort angekommen unten auf den "Button" klicken, der mit "Zeigen!" beschriftet ist - et voilà!

(Frei nach dem Motto: Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen, mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen, da erscheint dann gleich ein Knopf und da drücken Sie dann drauf - und schon geht die NAZ auch auf!)

Aus Datenschutzgründen sind die NAZ nicht im öffentlichen Teil einsehbar - Interessentinnen und Interessenten ohne "Login" melden sich bei praesident(at)vefoe.ch

 

 "Die dritte Lagerzeitung der Walder Pfadfinder"
Lagerbericht HeLa 1959 in Aurigeno, Maggiatal

 
(Bericht anschauen: Auf Bild klicken!)

 

 "Härti-Siechä-Marsch" an die 


(Auf Expo Logo klicken, um den Bericht zu lesen)

 

Die Nacht am Schwarzen Berg


Der Schriftsteller Emil Zopfi
war dereinst ein Pfadfinder in
unserer Abteilung.
Was er da an seiner OP-Prüfung
"Gfürchiges" erlebte, be-
schreibt er in der rechts ab-
gebildeten Geschichte. Ein Klick
darauf öffnet die zugehörige
PDF-Date!
Wir wünschen viel Lesevergnügen.

Nacht am Schwarzen Berg (Emil Zopfi)

  

Aus der Gründerzeit:

Aus den Tagebüchern eines Gründungsmitglieds der "Pfadi Wald", Kurt Werner
zum Weiterlesen: auf den Ausschnitt klicken!

Quasi das erste Dokument

 

Erinnerungen von Alfred Gautschi v/o Simba 

Simba Titelbild

mehr lesen ...

 

Unser Choli

Für aktuelle Fotogalerie: Auf die Zeichnung klicken
(mehr auf den "Choli-Seiten", s. linke Spalte!)

Choli

(gezeichnet vor 1964 von Hans Brändli, Vater von Funke)

Bereits kurz nach der Gründung, nämlich im Jahre 1933, begannen sich die Walder Pfadi für die "Kohlwaldhütte" zu interessieren. Am 10. September 1933 rekognoszierten 2 Mitglieder der Pfadi die Hütte und verfassten einen ausführlichen Bericht an ihren Chef. Schon am 16. September 1933 fanden die ersten Gespräche mit der "Sanatorium"-Verwaltung statt, mit grundsätzlich positivem Augang! Damit wurde der Choli eng mit der Geschichte unserer Pfadi-Abteilung verknüpft - und wird es hoffentlich noch lange bleiben!

Es begannen am 9. Oktober 1933 die ersten Arbeiten am Choli (s. Bericht aus der Gründerzeit, oben). Auch schon im Jahre 1933 entstand eine Tradition, die heute noch gelebt wird: Frühestens am 26. Dezember, sicher aber vom 27. Dezember an treffen sich die Führer (heute heissen sie Leiter/Leiterinnen) für einen gemeinsamen Aufenthalt im Choli, der meist bis zum Anfang des neuen Jahres dauert, der natürlich entsprechend gefeiert wird. Da noch heute der Choli in dieser Zeit für die Pfadiabteilung Wald-Bauma reserviert ist, kann man ihn während der erwähnten Tage (leider) auch nicht mieten!

Heute besitzt der VeFö die Chohlwaldhütte, genannt Choli, im Baurecht, das Land verblieb im Besitz der Zürcher Höhenklinik Faltigberg, mit deren Verwaltung wir über die ganze Zeit ein sehr gutes Verhältnis haben bewahren können. Besten Dank dafür, dass wir seit 1933 "unseren" Choli haben benützen dürfen!

 

Erinnerungen eines "Rütners" an seine Pfadizeit - auch in Wald!

 Choli im Winter

(Foto: Choli im Winter 1937; darauf klicken für kleine Fotogalerie)

Max Hotz aus Rüti trat im Jahr 1933 der Rütner Pfadi bei.
Die Rütner wurden der damaligen Abteilung Winkelried (Wetzikon!) zugeteilt,
durften aber bei den Walder Pfadfindern den Choli mitbenützen und auch helfen, die
Hütte auszubauen.

Weiterlesen ...(Erinnerungen von Max Hotz, geschrieben 2005)

 

Ein Chäschtli-Fackel aus "alter" Zeit:

Es war einmal eine Zeit, da gab es keine Smartphones, kein LTE, nicht einmal GSM oder Natels (weder A,B,C, noch D)! Und trotzdem gab es bereits Pfadis und die mussten ja irgendwie miteinander kommunizieren! An ihren Übungen war das nicht so schwierig, denn Morsen gehörte natürlich zum Ausbildungsstoff und es wurde auch kräftig mit Licht-Morse-Geräten aus ehemaligen Armeebeständen oder mit Morseflaggen geübt. Natürlich war damals das "Telephon" bereits erfunden, aber die Pfadis und Wölfe hatten logischerweise keinen eigenen Anschluss. Es gab zwar Telefonalarmlisten, da aber die Telefonnummern eben den Eltern der Pfadis und Wölfe gehörten - wenn überhaupt ein Telefonanschluss im Hause war, konnte man diese Telefon-Alarme wirklich nur im äussersten Notfall brauchen. Schliesslich konnte man die armen Eltern nicht ständig mit Telefonanrufen belästigen, die sie ja eigentlich gar nichts angingen!

Also mussten sich die Pfadis etwas einfallen lassen, wie sie einander Mitteilungen auch ohne Telefonapparate (SMS/MMS/E-mail? Gab es natürlich auch nicht!) zukommen lassen konnten. Da gab es eine einfache Lösung: Wie der Turnverein, die Pilzsammler oder die Vogelbeobachter auch, hatten die Pfadis ihre Pfadi-Chäschtli. Dort hängten sie Anschläge auf, die dann von jedermann gesehen und gelesen werden konnten. Das Chäschtli wurde also fleissig benützt und die Pfadis und Wölfe gingen jedes Mal schnell schauen, was darin war, wenn sie gerade im Dorf am "Chrömlen" waren, oder auf dem Schulweg. So erfuhren sie, wann und wo am Samstag Antreten war, wann also die Übung begann. Die Führer und Leiter waren dementsprechend in der Pflicht, ihre Gruppen dermassen zu informieren und das Pfadichäschtli (auch als Aushängeschild!) aktuell und attraktiv zu halten.

Einige gelungene und typische Chäschtli-Fäckel sind in einer Galerie ausgestellt, die Ihr durch Klicken auf den Fackel oben (von Kauz) anschauen könnt! Vielleicht habt Ihr ja den einen oder anderen schon einmal im Chäschtli hängen sehen.

 

Lagerbericht HeLa 1972 in Sapinhaut

Lagerbericht HeLa 1972

Ein Lagerbericht

Im Herbst des Jahres 1972, nämlich vom 7. bis 10. Oktober, fand ein gemischtes Wolfs- und Pfadistufen-Herbstlager in den "colonie-maisons de Sapinhaut" statt. Unser Heim war die "Arche" (s. Abbildung links). Ursprünglich (1956) von der reformierten Diaspora-Gemeinde des Wallis eingerichtet und eröffnet, gibt es die Lagerhäuser noch heute.

Klickt Ihr auf das Titelblatt, welches hier links dargestellt ist, so bekommt Ihr den damals mittels Wachsmatrizen-Technik gedruckten Bericht auf den Bildschirm geliefert (als PDF-Datei). Gedruckt wurden 150 Exemplare. Die gewählte Technik erlaubte ein Maximum von etwa 250 bis 300 Exemplaren, danach waren die Wachsmatrizen "verbraucht". Immerhin war das eine doch beeindruckende Zahl, denn die damals auch gebräuchlichen Sprit-Matrizen erlaubten höchstens etwa 50 Abzüge, dann war die Farbe verbraucht und die Abzüge verblichen zur Unkenntlichkeit! 

 

Pfadi-Rufe

Eine Pfadi-Tradition waren die Rufe, die jeweils zu Beginn oder am Ende einer Übung miteinander - möglichst laut natürlich - gerufen wurden. Jede Gruppe oder Einheit hatte dabei den eigenen Ruf und je nach Zusammensetzung wurden dann entweder die Wolfs-, Fähnli-, Stamm- oder Abteilungsrufe gebraucht. Wenn dabei auch noch Publikum mithörte (beispielsweise beim Antreten auf dem Bahnhofvorplatz), umso besser, denn damit setzte man auch in der Öffentlichkeit ein Zeichen der Zusammengehörigkeit. Zuschauer und Zuhörer verhalfen den Gruppen dabei.

Durch Klicken auf den Titel dieses Beitrages bekommt man die Rufe der Pfadi-Abteilung Wald-Bauma als PDF-Datei "geliefert", wie sie in den 1950er bis 1980er Jahren üblich waren.

 

Der "rote Dieter"

Da gab es einmal ein grünes Pfadi-Liederbüchlein, genannt "grüner Heinrich". Darin fanden sich viele Pfadilieder und "Lumpeliedli". Dem grünen Heinrich folgte ein weiterer Band des Pfadfinderliederbuches. Diesmal war der Umschlag nicht mehr grün, was dem grünen Heinrich ja den Namen gab, sondern rot. Somit musste natürlich auch ein neuer Name her. Fortan hiess Band II des Pfadiliederbuches also "roter Dieter". Den kann man von der PBS (Pfadibewegung Schweiz) als PDF-Datei herunterladen. Auf das Bild des roten Dieter (rechts) klicken - und schon geht's los mit "downloaden"! Der rote Dieter 

 

Lichterfeier am Heiligabend 

Seit 1963 brennt auf jedem Grab des Friedhofs Wald ein Kerzlein am Heiligabend. Ein damals aktiver Pfadfinder der Abteilung Wald-Bauma, sein Name ist Werner Brandenberger v/o Büffel, führte diese "Tradition" ein. Die Geschichte dahinter erfährt man durch Klicken auf den abgebildeten Kerzen-Stern.